Vorteile für die Pflanze

Glufosinat-Ammonium trägt als Breitbandherbizid mit starker Wirkung gegenüber einer Vielzahl von Unkräutern zur gesunden Produktion von über 100 Anbaukulturen bei, darunter Obst und Nüsse, Raps, Sojabohnen und Baumwolle. Dies verbessert die Versorgung mit qualitativ hochwertigen, bezahlbaren Nahrungsmitteln und verschiedenen Produkten. Vor allem junge Bäume werden häufig mit dem Herbizid behandelt, weil es nicht systemisch wirkt und deshalb das Unkraut um den Baum herum gezielt bekämpft, ohne dem Baum selbst zu schaden.

Darüber hinaus gibt es Sorten, die dank der LibertyLink-Technologie tolerant gegenüber Glufosinat-Ammonium sind. Dazu zählen u. a. bestimmte Raps-, Mais-, Baumwoll- und Sojabohnensorten. Aus diesem Grund können Erzeuger dieses Herbizid zur nicht selektiven Nachauflaufbekämpfung bis zu zehn Wochen vor der Ernte einsetzen und so vermeiden, dass diese Unkräuter das Ertragspotenzial gefährden.

Äpfel zählen zu den beliebtesten Früchten der Welt. Die Antioxidantien im Apfel haben mehrere gesundheitsfördernde und krankheitsvorbeugende Eigenschaften. An der englischen Redensart „An apple a day keeps the doctor away“ ist also wirklich etwas dran. Weltweit werden jährlich fast 80 Millionen Tonnen Äpfel geerntet. Größter Produzent ist China, das mehr als die Hälfte der gesamten Apfelproduktion weltweit verantwortet, gefolgt von den USA, Indien, Türkei, Polen und anderen Ländern.

Unkraut sorgt für kältere Bedingungen und wetteifert mit den Apfelbäumen um wichtige Nährstoffe. Deshalb verwenden die Apfelbauern Jahr für Jahr viel Zeit und Geld auf die Eindämmung des Unkrauts, um weiterhin qualitativ hochwertige und bezahlbare Äpfel ernten zu können. Sie müssen insbesondere den Bereich rund um den Stamm frei von Vegetation halten, damit andere Pflanzen den Bäumen nicht das Wasser oder die Nährstoffe streitig machen, und sie müssen den Bäumen beste Wachstumsbedingungen verschaffen. Darüber hinaus müssen die Apfelbauern das übermäßige Wachstum von Wurzelschößlingen eindämmen.

Glufosinat-Ammonium ist eines der sehr wenigen Produkte, die für die Bekämpfung von Schößlingen bei Apfelbäumen und einer Vielzahl von Unkräutern in einer einzigen Behandlung zugelassen sind und das Muttergehölz dabei nicht schädigen. Der Einsatz von Glufosinat-Ammonium als Alternative zum vielfach verwendeten Glyphosat hilft, Probleme mit Unkrautresistenzen im Apfelanbau zu vermeiden. Bei sachgemäßer Anwendung unter den richtigen Wetterbedingungen zählt es zu den sichersten Pflanzenschutzlösungen im Apfelgarten.

Äpfel
Apfelgarten nach der Unkrautbekämpfung

Hätten Sie's gewusst?

Äpfel
Zurzeit gibt es mindestens 7.500 kultivierte Apfelsorten. Wenn ein Mensch jeden Tag eine andere Sorte essen würde, würde er mehr als 20 Jahre brauchen, bis er alle probiert hat.1
  • Der weltweit größte Apfelproduzent ist China, gefolgt von den USA, der Türkei und Polen. 2012 stammte die Hälfte aller weltweit produzierten Äpfel aus China.2
1 | Elzebroek, A.T.G. (2008). Guide to Cultivated Plants. CABI. p.27.
2 | FAOSTAT. (Figures from 2012). http://faostat.fao.org/site/339/default.aspx
Starke Sojabohnen dank Nachauflaufherbiziden

Zunehmende Glyphosatresistenzen erschweren die Nachauflaufbekämpfung im Sojaanbau. Der Einsatz von Herbiziden mit unterschiedlichen Wirkmechanismen im Wechsel mit Nachauflaufherbidiziden wie Glufosinat-Ammonium sorgt dafür, dass eine größere Bandbreite von Unkräutern wirksam bekämpft wird, und wahrt die Effektivität bestehender Herbizidtoleranzen in den Anbaukulturen.

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Ist Glufosinat-Ammonium in unserem Essen enthalten?

Die Rückstandshöchstmengen von Glufosinat-Ammonium liegen unter den vorgegebenen toxikologischen Grenzwerten.

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Nutzen von GA für die Landwirtschaft: Äpfel

Ist Glufosinat-Ammonium in unserem Essen enthalten?

Die Rückstandshöchstmengen von Glufosinat-Ammonium liegen unter den vorgegebenen toxikologischen Grenzwerten.

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