Vorteile für die Pflanze

Glufosinat-Ammonium trägt als Breitbandherbizid mit starker Wirkung gegenüber einer Vielzahl von Unkräutern zur gesunden Produktion von über 100 Anbaukulturen bei, darunter Obst und Nüsse, Raps, Sojabohnen und Baumwolle. Dies verbessert die Versorgung mit qualitativ hochwertigen, bezahlbaren Nahrungsmitteln und verschiedenen Produkten. Vor allem junge Bäume werden häufig mit dem Herbizid behandelt, weil es nicht systemisch wirkt und deshalb das Unkraut um den Baum herum gezielt bekämpft, ohne dem Baum selbst zu schaden.

Darüber hinaus gibt es Sorten, die dank der LibertyLink-Technologie tolerant gegenüber Glufosinat-Ammonium sind. Dazu zählen u. a. bestimmte Raps-, Mais-, Baumwoll- und Sojabohnensorten. Aus diesem Grund können Erzeuger dieses Herbizid zur nicht selektiven Nachauflaufbekämpfung bis zu zehn Wochen vor der Ernte einsetzen und so vermeiden, dass diese Unkräuter das Ertragspotenzial gefährden.

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Zitrusfrüchte

Zu den Zitrusfrüchten zählen Orangen, Mandarinen, Zitronen, Limonen, Grapefruits und Pampelmusen. Zitrusfrüchte sind nicht nur lecker und erfrischend, sondern auch reich an Vitamin C, Folsäure, Kalium und Flavonoiden, die bekanntlich Krebs vorbeugen. Zitrusfrüchte sind im internationalen Handel das wertvollste Obst. Rund drei Viertel der weltweiten Zitrusproduktion stammen von der nördlichen Erdhalbkugel, vor allem aus den Mittelmeerländern und den USA.

Anders als manche andere Obstbäume besitzen Zitrusbäume ein flaches, faseriges Wurzelsystem. Dies macht Zitrusfrüchte besonders anfällig für konkurrierendes Unkraut. Da die mechanische Unkrautbekämpfung teuer ist und die Gefahr von Schäden an Wurzeln oder Stamm birgt, entscheiden sich die meisten Zitrusbauern für den Einsatz von Herbiziden, um ihre Bäume vor Unkraut zu schützen. Die einseitige Ausrichtung auf ein einziges Herbizid kann jedoch die Entwicklung von Unkrautresistenzen fördern.

Glufosinat-Ammonium spielt eine wichtige Rolle in einer nachhaltigen Zitrusproduktion, weil sich damit Unkraut und Wurzelschößlinge bekämpfen lassen, die der Zitrusernte andernfalls schaden würden. Dank seines einzigartigen Wirkmechanismus ist das Herbizid in vielen Ländern für die Anwendung rund um den Stamm junger Zitrusbäume sowie entlang der Reihen zwischen den Gras- oder Leguminosenstreifen zugelassen, ohne dass Schäden an den Zitrusbäumen zu befürchten sind. Das Mittel eignet sich ideal im Wechsel mit anderen Herbiziden, um Unkrautresistenzen entgegenzuwirken. Darüber hinaus wird Glufosinat-Ammonium im Boden abgebaut und steigt nicht über die Wurzeln in die Triebe auf.

Zitronenbäume
Zitrusbäume nach der Unkrautbekämpfung

Hätten Sie's gewusst?

  • Weltweit werden jährlich mehr als 110 Millionen Tonnen Zitrusfrüchte geerntet. China produziert so viel wie alle Länder der Mittelmeerregion zusammen.1
Zitrusfrüchte
Orangen machen 60 % der gesamten Zitrusproduktion aus; auf Tangerinen, Mandarinen, Clementinen und Satsumas entfallen insgesamt 23 %. Zitronen und Limonen haben einen Anteil von 12 % an der Zitrusernte, während Grapefruit und Pampelmusen 4 % ausmachen.2
2 | Yara US. Crop Nutrition: World Citrus Production. http://www.yara.us/agriculture/crops/citrus/key-facts/world-citrus-production/
GA beste Alternative zu Glyphosat

Nach dem Verbot von Glyphosat in Sri Lanka hat das nationale Teeforschungsinstitut (TRI) Glufosinat-Ammonium als beste Alternative zu Glyphosat bezeichnet. Der wichtigste Vorteil von GA ist sein großes Wirkspektrum. Das Mittel könnte deshalb zum wichtigsten Pflanzenschutzmittel im Teeanbau werden. Der Direktor des TRI Dr. I.S.B. Abeysinghe fügte hinzu, dass es nur sehr wenige chemische Pflanzenschutzmittel gibt, die statt Glyphosat in der Unkrautbekämpfung eingesetzt werden können.

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Ist Glufosinat-Ammonium in unserem Essen enthalten?

Die Rückstandshöchstmengen von Glufosinat-Ammonium liegen unter den vorgegebenen toxikologischen Grenzwerten.

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