Vorteile für die Pflanze

Glufosinat-Ammonium trägt als Breitbandherbizid mit starker Wirkung gegenüber einer Vielzahl von Unkräutern zur gesunden Produktion von über 100 Anbaukulturen bei, darunter Obst und Nüsse, Raps, Sojabohnen und Baumwolle. Dies verbessert die Versorgung mit qualitativ hochwertigen, bezahlbaren Nahrungsmitteln und verschiedenen Produkten. Vor allem junge Bäume werden häufig mit dem Herbizid behandelt, weil es nicht systemisch wirkt und deshalb das Unkraut um den Baum herum gezielt bekämpft, ohne dem Baum selbst zu schaden.

Darüber hinaus gibt es Sorten, die dank der LibertyLink-Technologie tolerant gegenüber Glufosinat-Ammonium sind. Dazu zählen u. a. bestimmte Raps-, Mais-, Baumwoll- und Sojabohnensorten. Aus diesem Grund können Erzeuger dieses Herbizid zur nicht selektiven Nachauflaufbekämpfung bis zu zehn Wochen vor der Ernte einsetzen und so vermeiden, dass diese Unkräuter das Ertragspotenzial gefährden.

Mais ist ein wichtiges Exportprodukt für die Länder Nord- und Südamerikas. Angesichts seiner vielseitigen Verwendung als Nahrungs- und Futtermittel kommt dem Mais eine entscheidende Rolle in der globalen Ernährungssicherheit zu. Darüber hinaus leistet Mais in vielen Ländern der Welt einen wichtigen Beitrag als alternative Energiequelle.

Unkraut kann gerade in der frühen Wachstumsphase ein starker Konkurrent für Mais sein. Besonders auf Feldern, die nicht vor der Aussaat geflutet werden oder bei denen der Boden schlecht abtrocknet, stellt Unkraut eine große Gefahr dar. Unkraut kann Schadinsekten Unterschlupf bieten und zu erheblichen Qualitätseinbußen bei der Maissilage führen. Der Feuchtgehalt im Korn kann sich erhöhen und die Unkrautsaat kann nachfolgende Anbaukulturen belasten. Der Schutz von Mais vor Unkraut, Schädlingen und Krankheiten ist deshalb wichtig, um hohe Ertrags- und Qualitätsverluste zu vermeiden.

Die Verwendung von Breitbandherbiziden in Verbindung mit herbizidtoleranten Maissorten ist eine wirksame Methode zur Bekämpfung von Unkraut. Die einzigen Breitbandherbizide, die heutzutage mit herbizidtolerantem Mais eingesetzt werden können, sind Glufosinat-Ammonium und Glyphosat. Bis vor kurzem gab es nur glyphosattoleranten Mais. Ein unzureichender Wechsel zwischen verschiedenen herbiziden Wirkmechanismen hat dazu geführt, dass viele Unkräuter in wichtigen Maisanbaugebieten nicht mehr auf eine Glyphosatbehandlung ansprechen. Immer mehr Landwirte haben deshalb erkannt, dass es notwendig ist, zwischen Glyphosat und Glufosinat-Ammonium zu wechseln, um Unkrautresistenzen einzudämmen.

Maisfeld
Maisfeld

Hätten Sie's gewusst?

Mais
2012 erreichten die EU-Maisimporte das zweithöchste Niveau aller Zeiten, nachdem die eigene Maisernte wegen einer schlimmen Dürre schwer gelitten hatte. Die Importe von den USA in die EU wurden auf rund 11 Millionen Tonnen geschätzt.1
  • Das Kanadische Berufkraut macht dem Mais schwer zu schaffen. Es kann sehr viel mehr Nährstoffe aufnehmen als Maisblätter, darunter Bor, Kupfer, Magnesium, Zink und Kalzium.2
1 | Whitney McFerron, European Corn Imports Seen Expanding to Second-Highest on Record, 4 December 2012, http://www.bloomberg.com/news/2012-12-04/european-corn-imports-seen-expanding-to-second-highest-on-record.html
2 | PennState Extension. Common Ragweed. http://extension.psu.edu/pests/weeds/weed-id/common-ragweed
FSANZ: GA-toleranter GV-Mais gesundheitlich unbedenklich

Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) hat eine Sicherheitsbewertung für eine gentechnisch veränderte Maissorte vorgenommen, die gegen Glufosinat-Ammonium (GA) tolerant ist und die Pflanze vor weit verbreiteten Maisschädlingen schützt. Die Behörde kam zu dem Ergebnis, dass keine potenziellen Gesundheits- oder Sicherheitsbedenken bestehen und Nahrungsmittel, die aus dieser Maissorte hergestellt werden, genauso unbedenklich für den menschlichen Verzehr sind wie solche aus konventionellen Maissorten. Die Öffentlichkeit hat jetzt die Möglichkeit, Einwendungen zum Antrag auf Zulassung der neuen Maissorte bei der FSANZ vorzubringen.

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Ist Glufosinat-Ammonium in unserem Essen enthalten?

Die Rückstandshöchstmengen von Glufosinat-Ammonium liegen unter den vorgegebenen toxikologischen Grenzwerten.

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