Vorteile für die Pflanze

Glufosinat-Ammonium trägt als Breitbandherbizid mit starker Wirkung gegenüber einer Vielzahl von Unkräutern zur gesunden Produktion von über 100 Anbaukulturen bei, darunter Obst und Nüsse, Raps, Sojabohnen und Baumwolle. Dies verbessert die Versorgung mit qualitativ hochwertigen, bezahlbaren Nahrungsmitteln und verschiedenen Produkten. Vor allem junge Bäume werden häufig mit dem Herbizid behandelt, weil es nicht systemisch wirkt und deshalb das Unkraut um den Baum herum gezielt bekämpft, ohne dem Baum selbst zu schaden.

Darüber hinaus gibt es Sorten, die dank der LibertyLink-Technologie tolerant gegenüber Glufosinat-Ammonium sind. Dazu zählen u. a. bestimmte Raps-, Mais-, Baumwoll- und Sojabohnensorten. Aus diesem Grund können Erzeuger dieses Herbizid zur nicht selektiven Nachauflaufbekämpfung bis zu zehn Wochen vor der Ernte einsetzen und so vermeiden, dass diese Unkräuter das Ertragspotenzial gefährden.

Aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften und seiner vielseitigen Verwendbarkeit wird Palmöl weltweit immer beliebter. In der Nahrungsmittelindustrie wird Palmöl als Speiseöl und Backfett sowie für die Herstellung von Margarine, Kaffeeweißer und Speiseeis verwendet. Das aus Ölpalmen gewonnene Palmöl ist eine Haupteinnahmequelle für viele Landwirte in Südostasien, Zentral- und Westafrika und Mittelamerika.

Mehrjährige Anbaukulturen wie Palmölplantagen kämpfen mit ständigem Unkrautwuchs, begünstigt durch die Witterungsbedingungen und den Jahreszeitenwechsel. Auf eine lange Dürrezeit folgt beispielsweise oft ein starker Unkrautbefall. Solche Phasen erfordern ein intensiveres Vorgehen gegen das Unkraut, ob durch Jäten oder Herbizidanwendung. Die einseitige Verwendung von Glyphosat hat in den letzten Jahren allerdings zu schwerwiegenden Problemen mit Unkrautresistenzen geführt.

Der Einsatz von Glufosinat-Ammonium als Alternative zu Glyphosat hilft, Probleme mit Unkrautresistenzen in Palmölplantagen zu vermeiden. Glufosinat-Ammonium ist ein hoch wirksames Mittel, mit dem sich viele Unkräuter in Palmölplantagen erfolgreich bekämpfen lassen und das deshalb für beträchtliche Ertragssteigerungen in den letzten drei Jahrzehnten gesorgt hat. Der Einsatz des Herbizids in den Plantagen hilft nicht nur, den Unkrautdruck zu verringern, sondern minimiert auch die Bodenerosion und erhält wichtige Lebensräume.

Ölpalme
Ölpalme

Hätten Sie's gewusst?

Palmöl
Palmöl hat Sojaöl als weltweit wichtigstes Pflanzenöl abgelöst. Es liefert bis zu 10 Mal mehr Öl pro Hektar als Raps, Sojabohnen oder Sonnenblumen.1
  • Eine Studie zu Palmöl in Ghana brachte eine sehr hohe Vielfalt an verschiedenen Unkräutern zutage: Auf einer 50 Hektar großen Palmölplantage wurden 136 Unkrautarten gezählt.2
1 | The Economist, The other oil spill, June 2010. http://www.economist.com/node/16423833
2 | Essandoh, P K et al. (2011). Floristic composition and abundance of weeds in an oil palm plantation in Ghana. ARPN Journal of Agricultural and Biological Science. 6:1. http://www.arpnjournals.com/jabs/research_papers/rp_2011/jabs_0111_229.pdf
Starke Sojabohnen dank Nachauflaufherbiziden

Zunehmende Glyphosatresistenzen erschweren die Nachauflaufbekämpfung im Sojaanbau. Der Einsatz von Herbiziden mit unterschiedlichen Wirkmechanismen im Wechsel mit Nachauflaufherbidiziden wie Glufosinat-Ammonium sorgt dafür, dass eine größere Bandbreite von Unkräutern wirksam bekämpft wird, und wahrt die Effektivität bestehender Herbizidtoleranzen in den Anbaukulturen.

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Ist Glufosinat-Ammonium in unserem Essen enthalten?

Die Rückstandshöchstmengen von Glufosinat-Ammonium liegen unter den vorgegebenen toxikologischen Grenzwerten.

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