Vorteile für die Pflanze

Glufosinat-Ammonium trägt als Breitbandherbizid mit starker Wirkung gegenüber einer Vielzahl von Unkräutern zur gesunden Produktion von über 100 Anbaukulturen bei, darunter Obst und Nüsse, Raps, Sojabohnen und Baumwolle. Dies verbessert die Versorgung mit qualitativ hochwertigen, bezahlbaren Nahrungsmitteln und verschiedenen Produkten. Vor allem junge Bäume werden häufig mit dem Herbizid behandelt, weil es nicht systemisch wirkt und deshalb das Unkraut um den Baum herum gezielt bekämpft, ohne dem Baum selbst zu schaden.

Darüber hinaus gibt es Sorten, die dank der LibertyLink-Technologie tolerant gegenüber Glufosinat-Ammonium sind. Dazu zählen u. a. bestimmte Raps-, Mais-, Baumwoll- und Sojabohnensorten. Aus diesem Grund können Erzeuger dieses Herbizid zur nicht selektiven Nachauflaufbekämpfung bis zu zehn Wochen vor der Ernte einsetzen und so vermeiden, dass diese Unkräuter das Ertragspotenzial gefährden.

Olivenöl ist in vielen Ländern das ganze Jahr hindurch ein fester Bestandteil der Küche und dient häufig als herzhafte Note für Salate, Geflügelgerichte und selbstverständlich Pizza. Neuere Studien haben ergeben, dass die einfach ungesättigte Fettsäure in Oliven helfen kann, den Cholesterinwert im Blut und den Blutdruck zu senken.

Der Olivenbaum ist ein kleiner Baum aus der Gattung der Ölbäume und kommt in weiten Teilen Afrikas, dem Mittelmeerraum von Portugal bis zur Levante, auf der arabischen Halbinsel und anderen Teilen der Welt vor. In den ersten fünf Jahren seines Lebens oder wenn das Wurzelwachstum eingeschränkt ist, konkurrieren Unkräuter rund um den Stamm mit dem Baum und beeinträchtigen sein Wachstum. Außerdem bieten sie Feld- und Wühlmäusen Unterschlupf, die die jungen Bäume zum Absterben bringen können. Vor allem Taschenratten sind dort besonders häufig zu finden, wo breitblättriges Unkraut wie Ackerwinde und mehrjährige Kleearten stark verbreitet sind. Maßnahmen zur integrierten Unkrautbekämpfung können von Jahr zu Jahr und von Plantage zu Plantage sehr unterschiedlich sein, je nach lokaler Situation. Die Erhaltung gesunder und ertragreicher Olivenplantagen erfordert jedoch stets zweierlei: die Eindämmung des Unkrautdrucks und die Bekämpfung von Wurzelschößlingen.

Glufosinat-Ammonium ist eines der sehr wenigen Produkte, die für die Bekämpfung von Schößlingen und einer Vielzahl von Unkräutern in einer einzigen Behandlung zugelassen sind und den Olivenbaum dabei nicht schädigen. Weil es nicht möglich ist, Unkraut in den steilen Olivenplantagen mechanisch zu entfernen, und es sehr wenige Alternativen zu Glufosinat-Ammonium für junge Pflanzen gibt, müssten die meisten Olivenbauern ihren Betrieb ohne das Herbizid aufgeben. Der einzigartige Wirkmechanismus des Herbizids hilft den Erzeugern Unkraut mit weniger Herbizidanwendungen zu bekämpfen; dies spart ihnen nicht nur Kosten, sondern schont auch die Umwelt. Die effektive Bekämpfung von Unkraut und Wurzelschößlingen führt zudem zu deutlich höheren Erträgen.

Olivenbäume
Olivenbäume

Hätten Sie's gewusst?

Oliven
Spanien, Italien und Griechenland sind die weltweit führenden Olivenproduzenten und haben zusammen genommen einen Anteil von über 50 % an der weltweiten Produktion.1 Italien ist gleichzeitig auch der größte Importeur, gefolgt von den USA und Frankreich.2
  • In älteren Plantagen sorgt Unkraut für kältere und feuchtere Bedingungen für die Olivenbäume. Dadurch erkranken die Bäume eher an der Tuberkelkrankheit und der Augenfleckenkrankheit und es erhöht sich die Gefahr von Frostschäden.
1 | FAOSTAT (Figures from 2012). http://faostat.fao.org/site/339/default.aspx
FSANZ: GA-toleranter GV-Mais gesundheitlich unbedenklich

Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) hat eine Sicherheitsbewertung für eine gentechnisch veränderte Maissorte vorgenommen, die gegen Glufosinat-Ammonium (GA) tolerant ist und die Pflanze vor weit verbreiteten Maisschädlingen schützt. Die Behörde kam zu dem Ergebnis, dass keine potenziellen Gesundheits- oder Sicherheitsbedenken bestehen und Nahrungsmittel, die aus dieser Maissorte hergestellt werden, genauso unbedenklich für den menschlichen Verzehr sind wie solche aus konventionellen Maissorten. Die Öffentlichkeit hat jetzt die Möglichkeit, Einwendungen zum Antrag auf Zulassung der neuen Maissorte bei der FSANZ vorzubringen.

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Ist Glufosinat-Ammonium in unserem Essen enthalten?

Die Rückstandshöchstmengen von Glufosinat-Ammonium liegen unter den vorgegebenen toxikologischen Grenzwerten.

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