Vorteile für die Pflanze

Glufosinat-Ammonium trägt als Breitbandherbizid mit starker Wirkung gegenüber einer Vielzahl von Unkräutern zur gesunden Produktion von über 100 Anbaukulturen bei, darunter Obst und Nüsse, Raps, Sojabohnen und Baumwolle. Dies verbessert die Versorgung mit qualitativ hochwertigen, bezahlbaren Nahrungsmitteln und verschiedenen Produkten. Vor allem junge Bäume werden häufig mit dem Herbizid behandelt, weil es nicht systemisch wirkt und deshalb das Unkraut um den Baum herum gezielt bekämpft, ohne dem Baum selbst zu schaden.

Darüber hinaus gibt es Sorten, die dank der LibertyLink-Technologie tolerant gegenüber Glufosinat-Ammonium sind. Dazu zählen u. a. bestimmte Raps-, Mais-, Baumwoll- und Sojabohnensorten. Aus diesem Grund können Erzeuger dieses Herbizid zur nicht selektiven Nachauflaufbekämpfung bis zu zehn Wochen vor der Ernte einsetzen und so vermeiden, dass diese Unkräuter das Ertragspotenzial gefährden.

Pistazien sind sehr schmackhafte Nüsse, die wegen ihres hohen Nährwerts geschätzt werden. Pistazienkerne sind ein wertvoller Energiespender und reich an Vitaminen, Mineralstoffen und vielen phytochemischen Substanzen mit antioxidativen Eigenschaften. Pistazienöl hat einen intensiven, angenehm nussigen Geschmack und besitzt hervorragende rückfettende Eigenschaften. Deshalb schützt Pistazienöl die Haut besonders gut vor dem Austrocknen. Pistazienbäume findet man heutzutage unter anderem in Indien, Pakistan, Iran, Afghanistan, Tadschikistan, Libanon, Griechenland, Türkei, Ägypten, Italien und den USA.

Pistazienbäume sind besonders anfällig für Unkraut und dadurch weniger widerstandsfähig gegenüber verschiedenen Krankheiten, Insekten und Milben, die ganzen Pistazienplantagen großen Schaden zufügen können. Die Konkurrenz zwischen Pistazien und Unkraut gibt besonders bei jungen Bäumen Anlass zur Sorge, weil das Unkraut das Wachstum und die Ernte verzögern kann. Das Unkraut bietet zudem Schädlingen und Krankheitserregern Unterschlupf, behindert die Bewässerung und eine gleichmäßige Wasserverteilung und verringert die Ernteeffizienz.

Glufosinat-Ammonium ist ein hoch wirksames Mittel, mit dem sich viele Unkräuter in Pistazienplantagen erfolgreich bekämpfen lassen und das deshalb in den letzten drei Jahrzehnten für beträchtliche Ertragssteigerungen gesorgt hat. Das Herbizid wird rund um den Pistazienbaum angewendet. Dabei schadet es der Pflanze nicht oder kaum, wenn kleinere Spritzer auf den Blättern landen. Der Einsatz von Glufosinat-Ammonium als Alternative zum vielfach verwendeten Glyphosat hilft, Probleme mit Unkrautresistenzen im Pistazienanbau zu vermeiden.

Pistazienbaum
Pistazienbaum

Hätten Sie's gewusst?

Pistazien
Pistazien sind ein gutes Mittel gegen hohe Cholesterinwerte im Blut. Bereits rund 42,5 Gramm pro Tag können das Risiko von Herzerkrankungen senken.1
  • Unkraut, das am Fuß von Pistazienbäumen wächst, ist ein idealer Hort für die Wanzenart Nysius raphanus, die sich von den Blättern der Bäume ernähren. In einigen Fällen sterben die Bäume so schnell, dass Wissenschaftler glauben, die Tiere injizieren Giftstoffe.2
1 | Center for Food Safety and Applied Nutrition, Office of Nutritional Products, Labeling and Dietary Supplements, Qualified Health Claims: Letter of Enforcement Discretion – Nuts and Coronary Heart Disease (Docket No 02P-0505), June 2008, http://web.archive.org/web/20080516051451/http://www.cfsan.fda.gov/~dms/qhcnuts2.html
2 | Northcutt, G. (April 2014). Getting jump on weeds critical for pistachio growers. Western Farm Press. http://westernfarmpress.com/tree-nuts/getting-jump-weeds-critical-pistachio-growers
Starke Sojabohnen dank Nachauflaufherbiziden

Zunehmende Glyphosatresistenzen erschweren die Nachauflaufbekämpfung im Sojaanbau. Der Einsatz von Herbiziden mit unterschiedlichen Wirkmechanismen im Wechsel mit Nachauflaufherbidiziden wie Glufosinat-Ammonium sorgt dafür, dass eine größere Bandbreite von Unkräutern wirksam bekämpft wird, und wahrt die Effektivität bestehender Herbizidtoleranzen in den Anbaukulturen.

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Ist Glufosinat-Ammonium in unserem Essen enthalten?

Die Rückstandshöchstmengen von Glufosinat-Ammonium liegen unter den vorgegebenen toxikologischen Grenzwerten.

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