Vorteile für die Pflanze

Glufosinat-Ammonium trägt als Breitbandherbizid mit starker Wirkung gegenüber einer Vielzahl von Unkräutern zur gesunden Produktion von über 100 Anbaukulturen bei, darunter Obst und Nüsse, Raps, Sojabohnen und Baumwolle. Dies verbessert die Versorgung mit qualitativ hochwertigen, bezahlbaren Nahrungsmitteln und verschiedenen Produkten. Vor allem junge Bäume werden häufig mit dem Herbizid behandelt, weil es nicht systemisch wirkt und deshalb das Unkraut um den Baum herum gezielt bekämpft, ohne dem Baum selbst zu schaden.

Darüber hinaus gibt es Sorten, die dank der LibertyLink-Technologie tolerant gegenüber Glufosinat-Ammonium sind. Dazu zählen u. a. bestimmte Raps-, Mais-, Baumwoll- und Sojabohnensorten. Aus diesem Grund können Erzeuger dieses Herbizid zur nicht selektiven Nachauflaufbekämpfung bis zu zehn Wochen vor der Ernte einsetzen und so vermeiden, dass diese Unkräuter das Ertragspotenzial gefährden.

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Weintrauben

Nur wenigen Früchten wurde so viel Aufmerksamkeit in der Gesundheitsforschung zuteil wie der Weintraube. Wegen ihrer einzigartigen Konsistenz in Verbindung mit ihrem süßen, fruchtig-würzigen Geschmack ist die Weintraube seit jeher eine überaus beliebte Frucht. Weintrauben können roh oder in verarbeiteter Form, d. h. als Wein, Essig, Rosinen, Eingemachtes und Saft, verzehrt werden. Zu den weltweit wichtigsten Anbauländern gehören Frankreich, Spanien, Italien, Argentinien, Chile, die USA, Iran, Indien, die Türkei und China.

In den ersten vier Jahren seines Lebens oder wenn das Wurzelwachstum eingeschränkt ist, wetteifern Unkräuter im Unterstockbereich mit dem Rebstock und beeinträchtigen sein Wachstum. Außerdem bieten sie Feld- und Wühlmäusen Unterschlupf, die die jungen Rebstöcke zum Absterben bringen können. Maßnahmen zur integrierten Unkrautbekämpfung können von Jahr zu Jahr und von Weinberg zu Weinberg sehr unterschiedlich sein. Die Erhaltung gesunder und ertragreicher Weinberge erfordert jedoch stets zweierlei: die Eindämmung des Unkrautdrucks und eine effektive Bekämpfung von Wurzelschößlingen, ohne der Mutterpflanze zu schaden.

Glufosinat-Ammonium ist eines der sehr wenigen Produkte, die für die Bekämpfung von Schößlingen und einer Vielzahl von Unkräutern in einer einzigen Behandlung zugelassen sind und den Rebstock dabei nicht schädigen. Weil es in den steilen Weinbergen nicht möglich ist, Unkräuter mechanisch zu entfernen, und die Alternativen zu Glufosinat-Ammonium für junge Weinstöcke sehr begrenzt sind, haben viele Weinbauern in Befragungen angegeben, dass sie ohne das Herbizid zur Aufgabe gezwungen sein könnten. Der einzigartige Wirkmechanismus des Herbizids hilft den Winzern Unkraut mit weniger Herbizidanwendungen zu bekämpfen; dies spart ihnen nicht nur Kosten, sondern schont auch die Umwelt. Die effektive Bekämpfung von Unkraut und Wurzelschößlingen führt zudem zu deutlich höheren Erträgen.

Wein
Weinberg nach der Unkrautbekämpfung

Hätten Sie's gewusst?

Laut dem Global Wine Industry Almanac für 2012 wird der Weinmarkt bis 2016 auf einen Wert von 303,6 Mrd. USD steigen, dies entspricht einer Zunahme um 17,9 % seit 2011.1
  • Glufosinat-Ammonium ist für die Bekämpfung der meisten Unkrautarten, die dem Wein gefährlich werden können, zugelassen. Dazu zählen Fetthenne, Hühnerhirse, Weidenröschen, Vogelknöterich und Mariendiestel.2
1 | MarketLine, "Wine: Global Industry Almanac", March 2012,. http://www.researchandmarkets.com/research/gqjz6t/wine_global_indus
2 | Bayer CropScience. Users’ guide for vineyards. http://www.bayercropscience.com.au/resources/uploads/Bulletin/file9672.pdf
Starke Sojabohnen dank Nachauflaufherbiziden

Zunehmende Glyphosatresistenzen erschweren die Nachauflaufbekämpfung im Sojaanbau. Der Einsatz von Herbiziden mit unterschiedlichen Wirkmechanismen im Wechsel mit Nachauflaufherbidiziden wie Glufosinat-Ammonium sorgt dafür, dass eine größere Bandbreite von Unkräutern wirksam bekämpft wird, und wahrt die Effektivität bestehender Herbizidtoleranzen in den Anbaukulturen.

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Ist Glufosinat-Ammonium in unserem Essen enthalten?

Die Rückstandshöchstmengen von Glufosinat-Ammonium liegen unter den vorgegebenen toxikologischen Grenzwerten.

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