Vorteile für die Praxis

Die einzigartige chemische Wirkung von Glufosinat-Ammonium ermöglicht deutliche Ertragssteigerungen und bietet erhebliche Vorteile für die Landwirtschaft. Im Gegensatz zu anderen Herbiziden bekämpft Glufosinat-Ammonium Unkraut, ohne das Wurzelsystem der geschützten Pflanzen anzugreifen. Sein breites Wirkspektrum macht die Bodenbearbeitung und mehrfache Anwendung selektiver Herbizide überflüssig. Dies minimiert die Erosion der obersten Bodenschicht und hilft Kosten im Zusammenhang mit der mechanischen Arbeit und dem Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Glufosinat-Ammonium schützt zudem die Wasserressourcen und die Biodiversität im Weinanbau.

Minimierung möglicher Risiken und Maximierung der Produktivität

Blumenwiese
Wir müssen die Vielfalt der Arten, der Ökosysteme und des Erbguts schützen.

Glufosinat-Ammonium führt nicht zu einem Verlust der Biodiversität, wenn die Landwirte ein ausgewogenes Pflanzenschutzmanagement betreiben, das auf einer Kombination verschiedener Anbaumethoden oder Fruchtfolgen und dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln beruht. Das Lesen der Produktinformationen und die Anwendung bewährter landwirtschaftlicher Praktiken helfen den Landwirten, nützliche Insekten, Bestäuber und Vögel auf ihrem Land zu schützen. Der Einsatz besonderer Anwendungstechnologien – wie abdriftmindernde Düsen und Spritzschirme – tragen ebenfalls zu einer verantwortungsvollen Anwendung des Produkts auf dem Feld bei.

Glufosinat-Ammonium bekämpft effektiv Unkraut im landwirtschaftlichen Anbau und hilft den Landwirten, größere und bessere Ernten einzufahren. Wenn es den Landwirten gelingt, ihren Ertrag pro Hektar zu erhöhen und die Produktivität zu maximieren, besteht keine Notwendigkeit, kostbares Land mit hoher Artenvielfalt in landwirtschaftliche Nutzflächen umzuwandeln.

Hätten Sie's gewusst?

  • Laut einer aktuellen französischen Studie würde der Nettogewinn von Landwirten ohne Pflanzenschutz um bis zu 40 % sinken, da mehr Behandlungen, Arbeitsstunden und -kosten sowie Ausrüstung aufgewendet werden müssten.1
  • 80 % der deutschen Erzeuger erwarten starke oder sehr starke negative wirtschaftliche Auswirkungen, wenn sie Glufosinat-Ammonium nicht mehr einsetzen dürften. 50 % von ihnen haben keine andere Möglichkeit, Wurzelschößlinge zu bekämpfen.
Anbaufläche pro Kopf in Hektar
Die weltweite Anbaufläche ist begrenzt und lässt sich kaum noch ausweiten. 1950 lag die Anbaufläche pro Kopf noch bei 0,52 Hektar, 2010 nur noch bei 0,20 Hektar pro Kopf.
1 | Synthesis: the impacts of Basta F1’s ban for three crop production systems in France?, Solucom, 2011.
FSANZ: GA-toleranter GV-Mais gesundheitlich unbedenklich

Food Standards Australia New Zealand (FSANZ) hat eine Sicherheitsbewertung für eine gentechnisch veränderte Maissorte vorgenommen, die gegen Glufosinat-Ammonium (GA) tolerant ist und die Pflanze vor weit verbreiteten Maisschädlingen schützt. Die Behörde kam zu dem Ergebnis, dass keine potenziellen Gesundheits- oder Sicherheitsbedenken bestehen und Nahrungsmittel, die aus dieser Maissorte hergestellt werden, genauso unbedenklich für den menschlichen Verzehr sind wie solche aus konventionellen Maissorten. Die Öffentlichkeit hat jetzt die Möglichkeit, Einwendungen zum Antrag auf Zulassung der neuen Maissorte bei der FSANZ vorzubringen.

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Welche Alternativen zu Glufosinat-Ammonium hat der Landwirt?

Alternative chemische Pflanzenschutzmittel greifen häufig die gesamte Pflanze an, statt nur auf den Teil der Pflanze zu wirken, der mit ihnen in Kontakt kommt. Dadurch sind sie weniger verträglich für die Anbaukultur. Alternative chemische Pflanzenschutzmittel besitzen zudem in der Regel ein schmaleres Wirkspektrum.

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